Instagram: drawing-log 
weblog
Zeichnungslog
Die Lieblingspfeile
Neu bei hanneskater.de
Aktuelle Ausstellungen
Das weblog Archiv
Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Wer sein Grundstück per Videoüberwachung sichert, muss immer darauf hinweisen...
25.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1881 - Lieblingspfeil Nr. 1881 von Hannes Kater
LP 1881 - Lieblingspfeil Nr. 1881 von Hannes Kater
Hoftor eines videoüberwachten Grundstücks* in Berlin Prenzlauer Berg
Lieblingspfeil Nr. 1881
Eigentlich ein Dreiecksspitzenpfeil

Interessanter Abbiegepfeil: die Richtung der Pfeilbahn ist nicht identisch mit der Zeigerichtung des Pfeils... eigentlich sitzt ein Dreiecksspitzenpfeil seitlich an der Pfeilbahn, denn die dort abbiegende Pfeilbahn, auf der die Pfeilspitze dann hätte sitzen können, hat man sich gespart.






Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Alles zitiert aus einer Email vom transcript Verlag von heute
Piktogrammatik
Grafisches Gestalten als Weltwissen und Bilderordnung
Annette Geiger / Bianca Holtschke (Hg.)
Unser Wissen und Denken bildet sich immer auch durch grafisches Darstellen heraus, es wird durch bildliche Zeichen anschaulich und vermittelbar. Doch was bildet man dabei eigentlich ab - als Piktogramm oder Diagramm, als Karte oder Informationsgrafik, als Illustration oder Animation?
Mit Beiträgen von: Annette Geiger, Bianca Holtschke, Hannes Kater, Joosten Mueller, Rolf F. Nohr, Samuel Nyholm, Carolin Scheler, Astrit Schmidt-Burkhardt, Pierre Smolarski, Daniela Stöppel, Lukas R. A. Wilde
24.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Piktogrammatik

Cover von Piktogrammatik - originalverpakt - fotografiert von Hannes Kater
Noch originalverpakte Piktogrammatik
Sehr geehrter Herr Kater,

der Band Piktogrammatik,
an dessen Entstehung Sie mitgewirkt haben, ist nun gefertigt und zeitnah über alle gängigen Kanäle erhältlich.

Nachfolgend finden Sie daher einige Hinweise und Anregungen dazu, wie Sie Ihr Umfeld ohne großen Aufwand über das Buch informieren können:

Verlinken Sie diese Seite überall dort, wo Sie
online auf Ihren Beitrag hinweisen (etwa auf Ihrer Web-Präsenz oder in Publikationslisten) – zahlreiche Links können die Auffindbarkeit des Bandes über Internet-Suchmaschinen merklich erhöhen.

Informieren Sie Ihr Umfeld im Zuge Ihrer Social-Media-Aktivitäten über die Neuerscheinung – auf der oben verlinkten Website zum Buch sind die Dienste Facebook und Twitter bereits zum bequemen Sharing eingestellt.

Aktualisieren Sie dort die Publikationsliste!

Machen Sie gerne auch Pressestellen und Bibliotheken Ihrer Hochschule oder Ihres Instituts sowie Ihre Stammbuchhandlung auf die Neuerscheinung aufmerksam!

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe und verbleiben

mit freundlichem Gruß

Ihr
transcript Verlag
*



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
... in Zusammenarbeit mit Werner Klenke
**  Michael Wesely: Wunderblock NNG, Galerie Buchkunst Berlin, Oranienburger Str. 27, 10117 Berlin – noch bis zum 21.11.2021
Zitiert nach: Andrian Kreye: Von Las Vegas lernen. Ein frühes Manifest für die Sinnhaltigkeit des Populären: Robert Venturis legendäre Architekturstudie als Bildband und Ausstellung, FAZ 17.04.2009
23.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Düttmann und van der Rohe

Kunstpfeil_60 - Lieblingspfeile von Hannes Kater
Kunstpfeil_60 - Lieblingspfeile von Hannes Kater
Installationsansicht Michael Wesely
Die Verkehrskanzel am Kurfürsten-
damm
in Berlin wurde 1954–56 nach einem Entwurf von Werner Düttmann* erbaut. Die Anlage, eine Pavillonarchitektur, die u.a. einen Kiosk, sowie die Abgänge zur U-Bahn unter einem weiten Betondach zusammenfasst, ist bis heute nahezu vollständig erhalten, obwohl die Verkehrskanzel nur bis 1962 in Betrieb war. Von hier aus steuerte vier Jahre lang ein Polizist von Hand die Ampelschaltung an der Kreuzung Kurfürstendamm @ Joachimsthaler Straße, bis dann das Verkehrsaufkommen zu groß, und die Schaltung automatisiert, wurde.

»Das Kunstwollen der 50er Jahre – mit seinem Streben nach
Leichtigkeit und Schwerelosigkeit, nach asymmetrischen Kompositionslösungen – kommt hier in reiner Form zum Ausdruck.«, schrieb 1986 der damals zuständige Inventarisator des Berliner Landesdenkmalamtes Dietrich Worbs als Begründung bei der Eintragung der Anlage als Baudenkmal.

Weiter schrieb er von einer »eleganten, ausdrucksvollen architektonischen Lösung« – das auffallend dünne, mit einem leichten, nicht symmetrisch gesetzten, Knick versehene Betondach, macht diese Beurteilung nachvollziehbar...

#

Ganz anders baute der von Düttmann für die
Neue Nationalgalerie favorisierte Mies van der Rohe: über dem quadratischen Bau der Halle kragt weit eine massive, und ungewöhnlich dicke, Decke, die innen, anders als bei seiner mit einer hellen Decke versehenen ikonischen Crown Hall von 1956 – siehe Eintrag vom 24.08.2021 – , auch noch annähernd schwarz gehalten ist.

Diese, für über 90% aller Ausstellungs-
vorhaben denkbar ungeeignete, dunkel lastende Massivität der Decke der Neuen Nationalgalerie kann man wunderbar in der Videoinstallation (eigentlich eine Art Diashow) des Fotografen Michael Wesely in der Galerie Buchkunst Berlin
** besichtigen, wo sein Fotobuch mit Fotos, die während der fünfjährigen Sanierung und Rekonstruktion der Neuen Nationalgalerie entstanden sind, vorgestellt wird.

#

"Ich würde einer reichen
Sinnhaltigkeit gegenüber dem klaren Sinn immer den Vorzug geben... ich mag es lieber, wenn sich einzelne Elemente mischen, als wenn sie pur bleiben, ich mag Kompromisse lieber als saubere Lösungen, ich finde konventionelle Gestaltung besser als Design."*

Nicht, dass ich hier die postmoderne Architektur feiern will – und Robert Venturi nur als Theoretiker der Postmoderne zu begreifen wird ihm sowieso nicht gerecht – , aber dieses Zitat fand ich immer hilfreich, um zu verhindern, in einen ideologisch geprägten ästhetischen Purismus abzugleiten...



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung
WeitereKunstpfeile:
16.09.2021 – Kunstpfeil_60
29.10.2020 – Kunstpfeil_59
28.10.2020 – Kunstpfeil_58
18.09.2020 – Kunstpfeil_57
12.03.2020 – Kunstpfeil_56
27.02.2020 – Kunstpfeil_55
20.06.2019 – Kunstpfeil_54
25.02.2019 – Kunstpfeil_53
31.01.2019 – Kunstpfeil_52
23.11.2018 – Kunstpfeil_51
[...]
Meint Aby Warburgs Bildatlas... siehe auch mit meinem Beitrag zur Warburg-Ausstellung 2020 im Haus der Kulturen der Welt
Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung
Andere Proportionen, andere Farben: so sieht das Cover wirklich aus... (es gibt noch eine Ausgabe, wo mit Orange statt Blau gearbeitet wird). Fischli geht also nicht unbedingt anständig mit seinem Quellenmaterial um
**  Wer Jazzybella311 worst album covers ever googelt, bekommt auf Discogs übrigens eine 404 angezeigt... na toll.
21.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Kunstpfeil_61

Kunstpfeil_61 - Lieblingspfeile von Hannes Kater
Kunstpfeil_61 - Lieblingspfeile von Hannes Kater
Peter Fischli in der Galerie Buchholz, Berlin. Die schlechte Bildqualität der Nahansicht liegt nicht an meinem Foto, Fischli hat eine ziemlich kleine jpg-Datei mit einer Menge Artefakten einfach aufgeblasen... Es stimmt also weder der Bildausschnitt, noch die Farbigkeit, noch die Bildqualität – vgl. dazu die Abbildung rechts
In der Arbeit "Planet People Profit" von Peter Fischli seiner Ausstellung in der Galerie Buchholz, die übrigens von der Kunstzeitschrift Monopol als eine von "10 Ausstellungen, die Sie beim Gallery Weekend nicht verpassen sollten" vorgestellt wurde, gibt es etliche Pfeile, da Fischli viele viele Buchcover von US- amerikanischen Ratgeberpublikationen, die sich ums Geldverdienen drehen und mit den üblichen Wirtschaftsgrafik-Versatzstücken illustriert wurden, auf Spiegel geklebt und in eigenwilligen Anordnungen gruppiert in der Galerie präsentierte.

In meinem exemplarischen Beispiel illustrieren vier Pfeile den Titel für "Ultimate CV. Master the Art of Creating a Winning CV with Over 100 Samples to Help You Get the Job", wobei der längste – und so
den Erfolg anzeigende – Pfeil das kleine "l" in "Ultimate" gibt: kein verpfeilter, sondern ein durch ein Pfeil ersetzter Buchstabe!

Diedrich Diederichsen schreibt im Pressetext dazu: "Es ist so eine Art Mnemosyne-Atlas
* einer unterbeobachteten visuellen Kultur, den Peter Fischli mit seinem neuen Projekt “Planet People Profit“ entwickelt, auch wenn es nicht um Symbole und Gesten auf Bildern geht, sondern um Texte/Titel und deren Beiwerk. Verschiedene Ordnungsschemata und Subkategorien überlagern sich dabei. Zum einen handeln alle Bücher vom Geldverdienen und dessen Optimierung, sehr viele fallen außerdem in die Kategorie der Ratgeber oder How-to-Bücher, doch einige stammen von seriösen Verlagen wie Routledge und sind, wenn auch mit ein wenig Vorsicht, wissenschaftlich zu nennen."

Aber
Fischli diskreditiert sein ohnehin fragwürdiges Material – und präsentiert es auch entsprechend: alles wird auf ein Format gebracht und auf Spiegeln aufgezogen präsentiert: man mag gar nicht hingucken... Läge ein echtes Erkenntnisinteresse vor, wäre mit dem Material anders umgegangen worden.

Diederichsen schreibt: [Wir sehen] "ein ultraeklektisches, mit viel elektronischen Schatten, digitalen Aureolen und subpsychedelischen Versionen von Fotoeffekten wie Fischauge arbeitendes
Speisekartenbarock, [bei denen] Garten-, Plantagen- und andere Baumpflegemotive [eingesetzt wurden]."

Und weiter: "Für weitere Vertiefung wäre die von Jazzybella311 liebevoll zusammengestellte Liste “worst album covers EVER“ auf Discogs
** zu empfehlen."

Aber wer mag für so was Geld ausgeben und sich das dann an die Wand hängen? (Und der von Diederichsen ins Spiel gebrachte Warburg ist mit seinem Bild-Material ganz anders umgegangen... und wollte auch nicht einzelne Reproduktionen verkaufen.)



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Die Textzeile "Das ist das Haus vom Nicolaus" spielt auf die ikonische schematische Hausdarstellung an, die hier aber nicht in den Pfeil eingezeichnet wurde.


19.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1880 - Lieblingspfeil Nr. 1880 von Hannes Kater
Fotografiert in Bremen (im Hintergrund die lokale Kunsthochschule)
Lieblingspfeil Nr. 1880
Pfeil-Haus-Unschärfe

Pfeil-Haus-Unschärfe: hier wird ein Pfeil, durch nachträglich hinzugefügte Einträge, wie Fenster, Tür und Schornstein, zu einem Haus.*


Eingereicht von Bettina Brach


18.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Ein ehemaliges Brauereigelände, benannt nach dem Braumeister Joseph Pfeffer, der 1841 [!] hier die nach ihm benannte Brauerei gründete
Lieblingspfeile

LP 1879 - Lieblingspfeil Nr. 1879 von Hannes Kater
Eine Art Lageplan des Pfefferberg-Geländes in Berlin
Lieblingspfeil Nr. 1879
Pfeil-Haus-Unschärfe

Pfeile und Hausdarstellungen auf einem Hinweisschild an einer Hauswand eines Gebäudes auf dem sogenannten Pfefferberg-Geländes* in Berlin Prenzlauer Berg.

Vor allem das Dach des roten Hauses kann man, wenn man die gestrichelte schwarze Linie missverständlich als Pfeilbahn wahrnimmt, als Pfeilspitze interpretieren...



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
17.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1878 - Lieblingspfeil Nr. 1878 von Hannes Kater
Hinweis an einer Eingangstür einer Galerie in Berlin Charlottenburg
Lieblingspfeil Nr. 1878
Covid-Abstandspfeile: lang

Bei diesem Beispiel geht es nur in zweiter Linie um den, im Verhältnis zur Kopfgröße der Protagonisten, langen und schlanken Pfeil, sondern um die Entscheidung, hier eben
nur mit Köpfen, die auch noch dazu, anders als die üblichen Pikto-Frauen und -Männern, deutlich Maske tragen, zu arbeiten: die Abstands-Botschaft leidet nicht darunter...




Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung
WeitereKunstpfeile:
29.10.2020 – Kunstpfeil_59
28.10.2020 – Kunstpfeil_58
18.09.2020 – Kunstpfeil_57
12.03.2020 – Kunstpfeil_56
27.02.2020 – Kunstpfeil_55
20.06.2019 – Kunstpfeil_54
25.02.2019 – Kunstpfeil_53
31.01.2019 – Kunstpfeil_52
23.11.2018 – Kunstpfeil_51
06.06.2018 – Kunstpfeil_50
[...]
... meint wohl das Stehlen von Mercedessternen
16.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Kunstpfeil_60

Kunstpfeil_60 - Lieblingspfeile von Hannes Kater
Kunstpfeil_60 - Lieblingspfeile von Hannes Kater
Ambra Durante: "Franzis from Berlin" in der Galerie Friese
Ambra Durante: Franzis from Berlin (or the day I grew up), Filzstift auf Papier.

Zu sehen ist die 100 x 74,5 cm große, und 2021 entstandene Zeichnung, bis zum 30.10.2021 in der Galerie Friese in Berlin. Ebendort ist die Arbeit auch für 2.800 Euro zu erwerben.

Die Pfeilbahnen scheinen, mehr oder weniger genau im späteren Anschluss, in den Augen eines Protagonisten (... der Kopf ist zwischen den grünen Beinen) zu starten, das Vorne-Hinten der hier entstehenden Überlagerungen gibt allerdings keinen eindeutigen Web-Effekt.



Text im Bild (u.a.):
"Exhaustion"
"We stole stars from the cars"
*
"Should have taken the last train home"
"U6 Alt-Tegel 10 min"
"U6 Alt-Tegel 17 min"
"cancel"
"unreal"
"I don't have to!"
"Let's meet at 5, they show up at 7"
"Can I borrow your lighter and never give it back?"
"What are you scared of?"
"It' my shows, I love them"
"Vote"
"All these stories facing war"
"Could it be that you don't drink enough"


Erkennbare Einzeldarstellungen:
Häuser, Uhren, Pillen, elektrische Zahnbürste, Aschenbecher, Glühbirne in Fassung, Bett, Briefumschläge (Briefe?), öffentliche Mülleimer (beschriftet mit "Dreck"), etliche Protagonisten (gebeugt und gekrümmt, lesend und zeichnend), Tierchen, Bücher und/oder Hefte, Zigarettenpackung, Schwangerschaftstest [?], 4 Feuerzeuge & 1 Streichholz, Schuhe, menschliches Herz und ein WC mit Spülkasten.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Auf den oberen Bild-Ausschnitt klicken, um die Zeichnung groß angezeigt zu bekommen
12.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Tageszeichnung von gestern

Screenshot eines Instagram-Beitrags von Hannes Kater von 2021-09-11
Anscheinend wurde mein handschriftlicher Eintrag "COVID 19" in meiner Tageszeichnung*, die ich gestern bei Instagram gepostet habe – siehe Detail rechts – von einem Algorithmus oder einem Menschen gelesen und dann anschließend meine Zeichnung mit einem von mir nicht zu löschenden Hinweis auf das "COVID-19-Informationszentrum" versehen...

Ich finde das etwas erschreckend.

Aber: immerhin wird so meiner Zeichnung eine
gewisse Wirkung, zumindest eine potentielle Wirkung, zugeschrieben... denn die kann, oder könnte eventuell, desinformieren?

Gerne hätte ich einmal die Gelegenheit, mit den Programierern des Algorithmus oder den die Zeichnung begutachtenden Menschen über Bildbetrachtung und -deutung zu reden.

Ansonsten arbeite ich natürlich weiter daran, einen
Negativ-Rekord im Beitrags-Abonnenten-Verhältnis aufzustellen.

Im Moment bin ich bei ziemlich genau bei
5 Beiträge generieren 1 Follower.
Wobei sich der Quotient seit den letzten ca. 300 Beiträgen kontinuierlich verschlechtert, weil seitdem keine neuen Follower mehr dazu gekommen sind.


#

Seit einiger Zeit verlinken die kleinen Ausschnitte aus meinen Tageszeichnungen in der rechten Spalte nicht mehr auf meinen Instagram-Account, sondern wieder auf 1414 x 2000 Pixel große Abbildungen der jeweiligen Zeichnung (+ Archiv) bei mir auf der Website.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Eingangsbereich des Pfefferberg-Geländes, welches man, von der Schönhauser kommend, nur durch einen Treppenaufgang erreichen kann
06.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1877 - Lieblingspfeil Nr. 1877 von Hannes Kater
Tags an einem Treppenaufgang* zu einer großen Freifläche, Berlin Prenzlauer Berg
Lieblingspfeil Nr. 1877
Verpfeilter Buchstabe

Ein verpfeiltes "Z" in einem tag.

Das große, handschriftlich ausgeführte, "Z", bietet sich sowieso an für einen An- und Abstrich, was sozusagen jeweils schon als halbe Pfeilspitze gelesen werden kann
* – so ist es nur noch ein kleiner Schritt zur richtigen Pfeilspitze.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
"Außenwerbung ab jetzt in HYGH Definition" ist einer ihrer Claims... bevor ich den Claim kannte, hatte ich den Firmennamen immer als "Hüg" (mit stummen H) gelesen
02.09.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1876 - Lieblingspfeil Nr. 1876 von Hannes Kater
Zukünftiger Standort für einen hochauflösenden Display in Berlin Charlottenburg
Lieblingspfeil Nr. 1876
Verpfeiltes "H"

Bei dem zum Logo der Firma "Hygh"
gehörenden, vorangestellten Dreiecksspitzenpfeil wurde clever mit Auslassungen, bzw. einem Positiv-Negativ-Effekt gespielt, um das "H" des Firmennamens in die Pfeilspitze einzuarbeiten.

Das funktioniert nicht nur grafisch wunderbar – sondern auch inhaltlich, denn der Dreiecksspitzenpfeil mit dem "H" weist im öffentlichen Raum werbend auf den Firmennamen eines Startups für "schnell und flexibel" zu buchende Außenwerbung hin
.*


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Allerdings hilft die abgebildete Anlage des Zeichendreiecks nicht, die nächste parallele Linie zu zeichnen...
28.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1875 - Lieblingspfeil Nr. 1875 von Hannes Kater
Detail einer Nutzungsanleitung auf der Verpackung eines Geodreiecks
Lieblingspfeil Nr. 1875
Kein Pfeil mit Pfeil

Ein kleiner Pfeil weist in einer Aufsicht, die, wegen der schon beispielhaft gezeichneten Linien zusammen mit dem Zeichendreieck einen Pfeil sehr ähnlich wird, auf die "Anlage" hin, mit deren Hilfe man parallele Linien mit dem Dreieck zeichnen kann.*

Bei der Abbildung handelt es sich um ein Anwendungsbeispiel, von denen einige auf der Schutzhülle/Verpackung des Zeichendreiecks abgebildet sind.



Ein noch um einen Punkt opti-
miertes Detail...
26.08.2021
Lieblingspfeile

LP 1874 - Lieblingspfeil Nr. 1874 von Hannes Kater
Sticker in einem Hauseingang, Berlin Spandau
Lieblingspfeil Nr. 1874
Material zur Etymologie des Zeichens Pfeil

Was
zur Etymologie des Zeichens Pfeil: was wir gemeinhin als Widerhaken der Pfeilspitze des Waffenpfeils interpretieren, könnte auch ein Zurückprallen eines Flüssigkeitsstrahls sein, der auf sein Ziel trifft, wie hier beim Pinkeln eines Pikto-Männchens.

Allerdings handelt sich hier um einen Pfeil mit halber Pfeilspitze, etwas, was aussieht wie ein Pfeil mit vollständiger Pfeilspitze und was auch beim Pissen zu entstehen scheint, findet sich hier.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Der erste, von Mies van der Rohe realisierten, stützenlose Hallenraum, die 1956 fertiggestellte Crown Hall am Illinois Institute of Technology (IIT) in Chicago, sollte die 300 Studenten des Fachbereichs Architektur – ganz flexibel – beherbergen... das erwies sich im Studienalltag als wenig praktikabel. Heute wird die Halle für "repräsentative Veranstaltungen" und temporäre Präsentationen benutzt.
**  Der Entwurf für die Neue Nationalgalerie basierte auf der Weiterentwicklung eines nicht realisierten Entwurfs für das Verwaltungsgebäude des Rum-Herstellers Bacardi in Santiago de Cuba von 1957, der dann auch 1960 als Grundlage für das geplante, doch nicht umgesetzte Museum Georg Schäfer in Schweinfurt diente.
Das ursprünglich für die klimatischen Bedingungen auf Cuba entwickelte [!] weit auskragende, quadratische und von wenigen Stützen gehaltene Dach charakterisiert alle drei Entwürfe bis hin zur Neuen Nationalgalerie in Berlin.
... oder klicke hier
24.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Universalraum

KV-Hannover - Hannes Kater: Einen sinnvollen Satz machen I, 12 Overheadprojektoren
Die Freunde der Nationalgalerie geben einen Empfang, 21.08.2021
Jetzt wurde die für 140 Millionen Euro sechs Jahre lang sanierte, bzw. rekonstruierte Neue Nationalgalerie wiedereröffnet... und die Freunde der Nationalgalerie führen mit ihren Partytischchen und Absperrkordeln gleich mal vor, weshalb die schönsten Fotos der Neuen Nationalgalerie weder Kunst, Menschen, noch Möblierungsgedöhns zeigen – weil dann der Raum nämlich nicht funktioniert.

Die Neue Nationalgalerie ist das letzte Beispiel für einen von Mies van der Rohe Bau realisierten
stützenlosen nutzungsvariablen Hallenraum, auch „Universalraum“ genannt.

Allerdings bietet jede
Sporthalle eine bessere frei disponible Fläche, da diese nicht durch zwei, mit Tinos-Marmor [!] verkleideten, mitten im Raum platzierten Lüftungsschächten gestört wird: Sportveranstaltungen sind genauso möglich, wie etwa die Unterbringung von Flüchtlingen.* Und weil Sporthallen keine transparenten Außenwände haben, gibt es auch deutlich bessere Möglichkeiten, die Beleuchtungssituation zu kontrollieren.

#

Als Kind, geboren 1965 in West-Berlin, hatte ich mich vor und in der Halle der Neuen Nationalgalerie nie wirklich wohl gefühlt, bestenfalls war ich befremdet.

Dieser wuchtig eingefasste Sockel mit der viel zu breiten Treppe, die Höhe der Halle mit ihrer
dunklen, weit überkragenden, Decke**, die Atmosphäre in der Halle, in der alles zu klein wirkte ... ich war immer froh, nach unten gehen zu können.

Im Untergeschoss gab es unter normalen Bedingungen dann tolle Bilder zu sehen, Manet und Menzel zum Beispiel...

Dann, älter geworden, wunderte ich mich, dass Werner Düttmann als Berliner Regierungsbaurat, der doch mit der Akademie der Künste am Hanseatenweg sozusagen das
Gegenprogramm zum Mies van der Rohe Bau entworfen hatte – man geht ein paar Stufen hinab um in ein Gebäude zu gelangen, dass mit menschengerechten Proportionen und Raumhöhen (die durchaus noch höher hätten ausfallen dürfen) auf mich wirkte, wie eine Architektur gewordene Sozialdemokratie – wieso also Düttmann sich so sehr für diesen gesockelten quadratischen Tempel eingesetzt hatte, der sich mit seiner Glasfassade offen gab, und doch immer elitär und verschlossen wirkte... dass all die Transparenz der gläsernen Hülle für nichts gut war.


Vor allem eignete die Halle sich nicht, um normale Kunst ausstellen – wer Mühe hat, und das werden nicht wenige sein, meiner Argumentation zu folgen, google mal
: Mondrian Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie 1968* und schaue sich an, was dann für absurde Ausstellungsansichten mit "hängenden Ausstellungswänden, entworfen vom Büro Mies van der Rohes" angezeigt werden.

Und jetzt bei der Wiedereröffnung ausgerechnet Arbeiten von Calder zu zeigen... langweilig, gestrig und wenig Hoffnung machend.



Digitale Überarbeitung: die gemalte Zahnlücke rutscht nach oben und wurde etwas vergrößert...
23.08.2021
Könnte ein nach unten gerutschter Hitler sein...

Wahlwerbung in Berlin 2021 - Foto Hannes Kater
Wahlwerbung, Berlin Prenzlauer Berg
Funktioniert verlässlich: wer einen Zahn in einem Bild eines lächelnden Menschen schwärzt, zerstört den guten Eindruck...

Fehlende Zähne sind nach wie vor ein Stigma – wer eine gesellschaftlich relevante Position hat, hätte auch auf jeden Fall das Geld, den Zahnersatz zu bezahlen.

Erstaunlicher Weise wirkt die (analog) gemalte Zahnlücke negativer und verunstaltender, als das (digital) hinzugefügte Hitlerbärtchen.





Was was weist hier der Pfeil auf dem Wahlplakat: ein Kreuz oder ein Pluszeichen?
Wenn man es als Kreuz interpretiert, dann wäre das wohl ein Todeswunsch, eine Todesdrohung?
22.08.2021
Einmal Hitler bitte...

Wahlwerbung mit Hitler-Bärtchen
Wahlwerbung mit Hitler-Bärtchen
Wahlwerbung (Annete Unger, SPD) in Berlin, Prenzlauer Berg
Wahlwerbung in Berlin 2021 - Foto Hannes Kater
Wahlwerbung (Cordelia Koch, Grüne) mit applizierten Hitlerbärtchen und Pfeil [!], der auf ein Kreuz [= "stirb"?] oder, weniger wahrscheinlich, ein Plus-Zeichen verweist, in Berlin, Prenzlauer Berg
Bestellt man in Brasilien einen „Hitler“ beim Waxing, wissen alle, was gemeint ist: eine Schamhaar-Frisur, bei der nur eine kleine Haarstraße über der Scham nicht entfernt wird, die so an Hitlers Schnurrbart, nur etwas tiefer gerutscht, erinnert.

Als in den 1990er Jahren in Brasilien die Tangas und Bikinis immer kleiner wurden, wollten viele Frauen nicht, dass Teile der Schambehaarung sichtbar wurden und dementsprechend kam das „Brazilian Waxing“ immer mehr in Mode. Anders als in Deutschland, wo, wenn gewaxt wurde, meist der „Bikini completo“, also die komplette Enthaarung der Vulva gewünscht wurde, bevorzugten die Frauen in Brasilien einen Haarrest, um untenrum nicht wie Kinder auszusehen.

#

2013 wurde in München ein 67 Jahre alter – und sich als links verstehender – Mann, der auf einer Demonstration ein Bild von Bundeskanzlerin
 Angela Merkel mit Hakenkreuzbinde und Naziuniform hochgehalten hatte, zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt.

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautete auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Kontext und Intention spielten keine Rolle.

Bei der gleichen Demonstration hatte direkt neben dem später verurteilten Mann eine Frau ein
Merkel-Bild hochgehalten, auf dem der Kanzlerin ein Hitlerbärtchen appliziert bekommen hatte. Das hatte keine strafrechtlichen Konsequenzen...

#

Natürlich geht es in unseren zwei Beispielen in erster Linie um die
Herabsetzung der auf den Plakaten abgebildeten Frauen – und nicht um eine politische Aussage. Die Verunstaltungen sollen die Kandidatinnen abwerten und lächerlich machen und machen so einmal mehr deutlich, dass Frauen-Bilder in so einem Kontext nach wie vor mehr nach gängigen Schönheitskriterien bewertet werden, als Bilder von Männern.

#

Meine Rechtschreibkorrektur schlägt vor, "Hitlerbärtchen" durch "
Eiterbläschen" zu ersetzen – aber die sind natürlich deutlich schlechter mit einem Edding auf einer Oberlippe erkennbar umzusetzen...


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
16.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Wie ein DC-Comics-Bösewicht...

Wahlwerbung in Berlin 2021 - Foto Hannes Kater
Wahlwerbung in ungünstiger Höhe, Berlin Prenzlauer Berg
... und intriganter Politiker aus Gotham-City, für den bei einer dieser, unvermeidbaren und selbstverständlich manipulierten, Wahlen geworben wird, wirkt der Berliner FDP-Politker Sebastian Czaja auf seinen Plakaten.

Die
Ikonografie ruft annähernd vollständig alle Merkmale auf: der Protagonist wird aus der Untersicht gezeigt, fallende Achsen und schräger Bildanschnitt, Blick des Protagonisten (aus der Sicht des Betrachters) heldenhaftig, und somit natürlich wenig zugewandt, nach rechts oben; dazu farbiges Licht – und das auch noch rot-violett... und die Hände bilden Fäuste.

Wobei: es sind doch eher Fäustchen – und ums Kinn rum fehlt die Härte... und der Blick wirkt doch eher forschend/skeptisch, als siegessicher...

Und dann hängt sein Plakat so tief, dass es geradezu dazu einläd, mal eben gegenzutreten. Also als Fußabtreter und Frustrationsableiter zu dienen...



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
14.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1873 - Lieblingspfeil Nr. 1873 von Hannes Kater
LP 1873 - Lieblingspfeil Nr. 1873 von Hannes Kater
Berlin Weißensee
Lieblingspfeil Nr. 1873
Wirklich hässlicher Pfeil

Ungewöhnlich uneffektiv und hässlich ist dieser, auf einen Schriftzug, hinweisende Pfeil.

Seine nur angedeutete, zudem auch noch schlampig ausgeführte, Füllung der Binnenflächen und die ungenau ausgeführte
offene Anbindung der Pfeilspitze an die Pfeilbahn, kosten sehr viel Zeigewirkung.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
12.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1872 - Lieblingspfeil Nr. 1872 von Hannes Kater
Sticker in einer Volkshochschule in Berlin...
Lieblingspfeil Nr. 1872
Didaktische Covid-Abstandspfeile

Ungewöhnlich: hier wird nicht nur der gewünschte richtige Abstand angezeigt, sondern auch der falsche.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Weitere Im Vorbeigehen
Im Vorbeigehen_02
Im Vorbeigehen_01
07.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Im Vorbeigehen

Im Vorbeigehen ist eine Rubrik, in der ich Gesprächsfetzen, die ich beim Spazierengehen oder Einkaufen so aufschnappe, sammle und vorstelle.

[…] = nicht zu verstehen

Im Vorbeigehen
- würdigt das Fragmentarische
- ist nicht anekdotisch
- bleibt
ohne Schlusspunkte
- zeichnet den Moment auf
- hat
keine Geschichte, keine Story
- ist nicht belanglos und nicht beliebig
- feiert den Zufall


Idealvorstellung:
Jeder Beitrag sollte in einer Filmszene als Surplus zum Einsatz kommen können, ohne den eigentlichen Handlungsverlauf zu stören und direkt zu beeinflussen...


Im Vorbeigehen_003

003_1: zwei junge Frauen, 18-20 Jahre
F1: [eifrig] Die Erde ist neutral. Da bin ich ganz sicher! Ich glaube nicht, dass die Erde die Hölle ist, weil […]

003_2: Stimmen sus einem offenen Fenster eines Erdgeschoß in einem 3 stöckigen Wohnhaus. Es ist 14:40 Uhr

K: [euphorische Kinderstimme, Junge, vermutlich 3 bis 4 Jahre alt] Bademeister – ich bin der Bademeister!
M: [matt klingende Männerstimme] Ja... du bist der Bademeister.

003_3: Mutter und Tochter, ca. 3 Jahre

T: Ich bin Oma geworden. Oma!
M: Du bist wirklich Oma geworden?
T: Nur Spaß...

003_4: Mutter, 2 Töchter, ca. 2,5 und 4 Jahre alt
T1: [selig, glücklich] Ich hatte total Angst.
[
Die jüngere Tochter strahl mich an, als ich vorbei gehe, die Mutter hört aufmerksam und ernst zu]


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
04.08.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1871 - Lieblingspfeil Nr. 1871 von Hannes Kater
Werbende Hinweise auf ein Corona-Testzentrum, Berlin
Lieblingspfeil Nr. 1871
Reduzierte Dreieckspfeile in Reihe

Leider auf dem Foto nicht so gut zu erkennen: die wandernden
leuchtenden Dreieckspfeile, die von rechts nach links in dem schwarzen Band über dem Schaufenster laufen, um auf den Eingang des Testzentrums hinzuweisen.

Unterstützt werden sie dabei von den drei weißen Dreieckspfeilen auf rotem Grund.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
So ein Zwischenspiel gab es damals als ein Angebot vom Kunstverein Hannover für künstlerische Klassen ein paar Mal zwischen zwei echten Ausstellungen; wir waren angehalten, das nicht als Ausstellung in unseren Lebenslauf aufzunehmen, weil keine Öffentlichkeit zugelassen war.

Mehr Abbildungen hier.
30.07.2021 Zeichnung auf Instagram
Aufräumen XVII

KV-Hannover - Hannes Kater: Einen sinnvollen Satz machen I, 12 Overheadprojektoren
Make a valid sentence – Installation mit 11 Overheadprojektoren und A4 großen Zeichnungen auf Papier und Folie, Saal 4 des Kunstvereins Hannover, 1998
In einer Kiste fand ich nie gescannte Kleinbild-Dias – die technische Qualität der Bilder (Belichtung/Schärfe) war auch nicht so gut – von einer Aktion aus Hochschulzeiten:

Die Kummer Klasse (von der Kunsthochschule Braunschweig) war 1998 zu einem 3-tägigen Zwischenspiel
* im Kunstverein Hannover zu Gast, um Erfahrungen im Umgang mit den recht musealen Räumen zu sammeln.

Im Vorfeld hatten alle Teilnehmer ihr Vorhaben der Klasse vorstellen müssen – und anscheinend war mein Projekt,
mit mindestens 10 Overheadprojektoren zu arbeiten so überzeugend, dass ich eine ganze Wand im größten Saal des Kunstvereins zugeteilt bekam.

Einige der Projektoren gehörten mir bereits, aber viele kamen noch leihweise aus der Mediothek der Kunsthochschule. Danach dann begann ich ausgemusterte Projektoren zu sammeln und komme aktuell, immer noch, auf mindestens 15 einsetzbare Geräte.




Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
"I improve... ": dem US-Filmschauspieler Cary Grant zugeschriebenes Zitat
**  "Bei Beuys geht alles von
der Sprache aus", Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung, 25.06.2021
Von der Sprache aus – Joseph Beuys zum 100. Geburtstag, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
**  Joseph Beuys - Reden
über das eigene Land: Deutschland
24.07.2021 Zeichnung auf Instagram
I improve on misquotation – oder: Auch mein Weg ging […] von der Sprache aus*

Kurz vor seinem Tod hielt Joseph Beuys im November 1985 mit „Reden über das eigene Land: Deutschland" eine Grundsatzrede in den Münchner Kammerspielen.
Darin ist die oben genannte, und
oft zitierte, Aussage allerdings so nicht von Beuys gemacht worden.

Das ist doch seltsam: wenn es stimmt, dass "bei Beuys geht alles von der Sprache aus"
** zutrifft, und dann die Zitate, sogar mit einer, extra seriös wirkenden, Auslassung "[…]", die ihm zugeschrieben werden, noch nicht mal stimmen... dann wird die Sprache, die deutsche Sprache, wie es Beuys nicht müde wird zu betonen, nicht wirklich ernst genommen, oder?

Auch der Hamburger Bahnhof kündigte seine Ausstellung "Von der Sprache aus – Joseph Beuys zum 100. Geburtstag"
* so an:
"1985 äußerte Joseph Beuys in der Reihe »Reden über das eigene Land: Deutschland« an den Münchner Kammerspielen, dass er sein Werk "von der Sprache aus" entwickelt habe."


Hier ein
Transkript des entsprechenden Ausschnitts aus der Rede**:
"Also: wenn ich hier sprechen soll zu dem Thema unseres Landes, zu diesem Lande,
dann kann ich auf nichts Elementareres berufen, als auf unsere [!] Sprache.
[... gemeint ist die "deutsche Sprache"]
Auch
mein Weg ging ja, so sonderbar es ist, nicht von der sogenannten visuellen Begabung aus."


Überhaupt ist dieser Vortrag, den Beuys immerhin am Ende seiner Laufbahn – und nicht als Anfänger – gehalten hat, mit verquast
noch freundlich umschrieben.

Allerdings: wenn man von der "
Umgestaltung des Sozial-Leibes" liest, die nur gelingen kann, wenn "nicht nur jeder Mensch teilhaben kann, sondern, wenn dieses große Werk gelingen soll, sogar jeder Mensch teilnehmen muss", dann kann die Lektüre, mit dem Wissen um die aktuelle Impfquote und der Diskussion um Impfanreize im Hinterkopf, durchaus Spaß machen.

Also: enjoy.


Es ist auch jetzt wieder so – dass ich anfangen möchte... mit der Wunde. Gehen wir davon aus, dass auch ich zusammenbrechen kann. Gehen wir auch eventuell davon aus, dass ich bereits zusammengebrochen wäre... dass ich in ein Grab hinein ginge, gehen müsste... so wäre es dennoch, aus diesem Grabe, eine Auferstehung.

Wenn ich jetzt zum Thema vorgefunden habe: Sprechen über dieses Land, so denke ich, dass erste, was zu dieser Auferstehung führen würde, wäre der
Born dessen, was wir die deutsche [!] Sprache nennen.
[... also nicht Sprache allgemein]

[…] [u.a. mit:
Boden / hohes Ziel / des deutschen Genius]

Also: wenn ich hier sprechen soll zu dem Thema unseres Landes, zu diesem Lande, dann kann ich auf nichts Elementareres berufen, als auf unsere [!] Sprache.

Auch mein Weg ging ja, so sonderbar es ist, nicht von der sogenannten visuellen Begabung aus. Wie viele wissen, habe ich ein wissenschaftliches Studium begonnen – und bin in diesem zu einer Erkenntnis gekommen, die sagte, in etwa,
vielleicht liegt deine Fähigkeit auf einem Felde, die etwas ganz anderes ist, als die Fähigkeit, eventuell ein guter Spezialist in irgendeinem Wissenschaftsfelde zu werden. Vielleicht liegt deine Fähigkeit auf einem Gebiete, umfassend einen Anstoß zu geben, eben für diese Aufgabe, die das Volk hätte... die das Volk hätte.

Der
Begriff des Volkes ist unwillkürlich verknüpft mit der Sprache, in einer elementaren Weise verknüpft mit der Sprache. Wohlgemerkt: ein Volk ist keine Rasse.
[…]

Ich habe mich entschieden für die Kunst, allerdings für die Kunst in einer Weise, die mich zu einem Begriff des Bildhauerischen geführt hat, der beginnt im menschlichen Sprechen. Der im menschlichen Sprechen erlernt, Begriffe zu bilden, die sein Fühlen und sein Wollen in eine plastische Form hineinbringen können... und hineinbringen werden. Wenn ich dort insistiere, wenn
ich dort nicht nachlasse, wenn ich also streng dabei bleibe, dann hat sich mir gezeigt, dass sich die entsprechenden Begriffe bilden – auch für Skulptur. Also für mich wurde es zu einer gewissen Voraussetzung für das Werden einer äußeren Skulptur, dass zunächst eine innere Skulptur im menschlichen Denken und Erkennen zustande kam... und diese dann ausgesprochen werden musste in Form eines ... irgendeines Materials... sagen wir eines mehr festen Materials, eines Materials, wie es da nun steht in der Arbeit. […] und in anderer Weise fühlte ich mich verpflichtet, mit diesem Aussprechen, in dieser Form, etwas zu verbinden, was sich auf die Krise, nicht nur unseres Volkes, sondern auf die Krise in der ganzen Welt, zunächst auch mal in Europa, in unserem Umkreise, dann in der ganzen Welt, bezieht, als auch auf die Ungestalt, in der sich der soziale Organismus befindet.

An dieser Schwellensituation, die ich nun gekennzeichnet habe, als das Ende der Moderne, als
das Ende einer bestimmten Epoche, die mit einem Signalcharakter arbeitet, der verstanden wird, nach und nach, von einer immer größeren Anzahl von Menschen... aber immer noch nicht erreicht wird durch alle Menschen, habe ich versucht einen sozialen Kunstbegriff zu entwickeln, quasi als ein Kind aus den alten Disziplinen. Wenn man die traditionellen Disziplinen als Malerei, Bildhauerei, Architektur, Musik, Tanz, Dichtkunst usw. sieht... also den Kreis der Musen, die auch hier auftreten, hinter diesem eisernen Vorhang, dass aus diesem Kreis der Musen ein neues Kind geboren werde, dass sich soziale Kunst nennt, dass sich soziale Plastik nennt, dass sich zur Aufgabe stellt, nicht nur irgendein physisches Material, oder ein... physisches Material zu ergreifen, um daraus ein Kunstwerk im traditionellen Sinne zu machen – das ist sicher auch sehr nötig – aber um ein Kunstwerk im zukünftigen Sinne zu machen, auch an diesem festen Material, auch in Form einer Skulptur etwa in Bronze, oder in Form eines Theaterstückes, oder in Form eines Sprachstückes – als Kunstform – bedarf es für mich eines neuen Bodens, der alle Menschen erreicht, und erkennt, dass in jedem Menschen das schöpferische Wesen lebt.
Also diese Formel, die sehr viel Aufregung erzeugt hat – und die immer noch sehr missverstanden wird – bezieht sich schlechthin auf jeden Menschen... auf ein großes Werk, auf die Umgestaltung des Sozial-Leibes – an dem nicht nur jeder Mensch teilhaben kann, sondern, wenn dieses große Werk gelingen soll, sogar jeder Mensch teilnehmen muss. Denn wenn nur eine Stimme fehlt, in diesen Arbeiten, an dieser sozialen Skulptur, die zunächst natürlich ausgesprochen werden muss –  deswegen sage ich, wenn nur eine Stimme fehlt und sich nicht beteiligt – wird das sehr lange dauern und es wird unter Umständen gar nicht möglich sein.

Ich zeichne also Formulierungen vor, die in der Wirklichkeit vielleicht anders aussehen werden, im Laufe der Geschichte, im Fortschreiten der Geschichte, die ich aber im Potentiellen einfach für richtig halte... denn wir sind ja alle nicht unentwickelt, wir haben alle eine reiche Geschichte hinter uns... das heißt, wir sind sogar in einer Zeit groß geworden, in der die Menschheit zu Genialem fähig war...

Also wenn so eine Behauptung fällt: j
eder Mensch ist ein Künstler, ist das nicht eine Behauptung, von der ich annehme, man müsse daran glauben, sondern das Ergebnis meiner Werkstatt.

Ein bißchen weiter in dieser Konsequenz, dass nach der Moderne eine tiefgreifende Wandlung des menschlichen Bewusstseins sich vollziehen muss – und eine tiefgreifende Wandlung des sozialen Ganzen sich vollziehen muss*, habe ich mich natürlich bemüht, entsprechende... nennen wir es einmal Versuche, Experimente... oder, man kann auch sagen, Taten, zu tun. Ich habe versucht... mitten im Leben, ich will mal den Begriff des Politischen ganz herausnehmen, weil er sich mir als immer fatalerer und fatalerer herausstellt... dass heißt, ich habe eine Organisation für direkte Demokratie gegründet, die sich sicherlich sehr stark bezog, auf das Leben... oder sagen wir einfach, auf Leben oder Tot in diesem Lande; Untergang oder Aufstieg, bezog.
[…]
Kurz und prägnant:
"Unsere gegenwärtig dominanten Beziehungen sind vor allem solche der Indifferenz. Wir sind einander egal. Es sind Beziehungen der Anonymität und der Konkurrenz, Beziehungen der Ohnmacht und der Überforderung. So sind wir immer wieder gezwungen, uns gegeneinander zu positionieren und gerade die solidarischen Potentiale unserer Kooperationen nicht auszuschöpfen."
Bini Adamczak im Gespräch mit Steffen Kolberg, in: Wir sind einander egal, Spex Nr. 384, Januar/Februar 2019
Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
„Sprache ist mein Betriebssystem“, Clemens J. Setz im Gespräch mit Maja Ellmenreich, Deutschlandfunk 20.07.2021

Siehe auch Die Bienen und das Unsichtbare.
21.07.2021 Zeichnung auf Instagram
Das Betriebssystem des Herrn Setz

Vgl. auch mit:
Joan Didion betrachtet die Struktur des Satzes als wesentlich für das, was sie in ihrer Arbeit vermittelt. In dem Artikel der New York Times „Why I Write“ (1976) bemerkt Didion: „Wenn man die Struktur eines Satzes verschiebt, ändert sich die Bedeutung dieses Satzes so klar und unabwendbar wie die Veränderung der Position einer Kamera die Bedeutung des fotografierten Objekts… Die Anordnung der Wörter ist wichtig, und die Anordnung, die Sie bevorzugen, finden Sie im Bild in Ihrem Kopf [is found in the picture in your head]… Das Bild zeigt Ihnen, wie Sie die Wörter anordnen sollten, und die Anordnung der Wörter sagt Ihnen oder sagt mir, was in diesem Weltbild vor sich geht."
Büchner-Preisträger Clemens J. Setz im Gespräch mit Maja Ellmenreich:

Elmenreich: Was ist Sprache für Sie, Herr Setz, ist das ein Rohstoff, ist das Kulturgut, welches Wort finden Sie dafür?
Setz: Es ist zuallererst und wahrscheinlich mein Betriebssystem. Es gibt Menschen, die wahrscheinlich auch stark außersprachlich denken können, also visuell oder konzeptionell. Ich gehöre nicht dazu. Ich denke wirklich, glaube ich, sehr stark sprachlich. Das kann auch mit meinem Neuro-Typ zusammenhängen. Man hat mir, als ich jung war, immer wieder so Asperger-Syndrom attestiert – ich weiß nicht, wie richtig oder wie sinnvoll das war – aber so jemand, der zu Partikularinteressen neigt, der auch Schwierigkeiten hat im Dekodieren mit sozialen Codes und so weiter.
Ich träume sprachlich, ich habe einen unentwegten
Wortspiel-Tick, ich muss viele Wortspiele machen. Das ist der Hauptweg, wie ich in Kontakt trete mit der Welt, und auch der Hauptweg, wie ich zu den schönen Effekten komme, auch der telepathischen Übertragung von Gedanken. Also, das geht bei mir nur sprachlich.

+

Wortspiel-Tick... das Spielen mit – und das Zerlegen von – Bedeutungsfragmenten, genauer: das Spielen mit den
Labeln von Sinneinheiten, die, wenn man sie nur etwas anders betont, oder wiederholt, oder leicht variiert – diese Sinneinheiten, die mit ihnen üblicher Weise verbunden sind, nicht mehr selbstverständlich aufrufen – das kenne ich auch.
Das funktioniert aber ganz ähnlich auch mit
Zeichen und Bildfragmenten, also visuell. Für mich ist das nicht zu trennen.




Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
20.07.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1870 - Lieblingspfeil Nr. 1870 von Hannes Kater
Offizieller Sticker in einem Wagon der Berliner Verkehrsbetriebe...
Lieblingspfeil Nr. 1870
Verpfeiltes Sticker-tag

Ein
Sticker mit tag wurde so auf einem Achtung-Strom-Blitz platziert, dass (eigentlich) nur noch das Blitzende wie ein Pfeil darunter heraus ragt: bitteschön, ein verpfeiltes "CRS"-tag.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
18.07.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1869 - Lieblingspfeil Nr. 1869 von Hannes Kater
Offizieller Sticker in einem Wagon der Berliner Verkehrsbetriebe...
Lieblingspfeil Nr. 1869
Pareidolie mit Pfeilen

Wer sieht hier auch ein Gesicht, mit Pfeilen als, eventuell zusammengekniffenen, Augen?

In Abbildungen (wie links) oder Phänomenen (etwa Wolkenformationen) Gesichter zu erkennen, hineinzuinterpretieren, bezeichnet man als
Pareidolie.

Anhand des Beispiels könnte man auf die Idee kommen, mit je zwei aufeinander weisenden Pfeilen mit kurzer Pfeilbahn ein sogenanntes Eyebombing zu betreiben, also Gestände, etwa Mülleimer oder Gebäudevorsprünge, durch das Hinzufügen je zwei Pfeilen zu vermenschlichen...



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
16.07.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1868 - Lieblingspfeil Nr. 1868 von Hannes Kater
Irgendwo im Berliner Umland...
Lieblingspfeil Nr. 1868
Gepunktete Pfeilbahn

Diese Variante eines Doppelpfeils wirkt als Graffiti fast so wie eine karikierend
vergrößerte Fahrstuhlanzeige... als würde vorgeschlagen, sich vorzustellen, hinter der abgeschlossenen Metalltür eines Bahnnebengebäudes wäre ein Fahrstuhl zu finden.

Bezugnehmend auf die Überlegungen zu LP 18xx würde die gepunktete Pfeilbahn auf eine Fahrstuhl-Idee verweisen, die mehr als 2 Ebenen ansteuern könnte.





Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
15.07.2021 Zeichnung auf Instagram
Lieblingspfeile

LP 1867 - Lieblingspfeil Nr. 1867 fotografiert von Torsten Harmsen
Weiß auf Rot... Foto: Torsten Harmsen*
Lieblingspfeil Nr. 1867
Covid-Abstandspfeil

Wenn bei einem Doppelpfeil die Pfeilbahn regelmäßig unterbrochen wird, so dass, umgangssprachlich formuliert, eine gepunktete oder gestrichelte Pfeilbahn entsteht, dann soll damit oft – und auch in unserem Fall links – angezeigt werden, dass die Länge der Pfeilbahn nicht für eine genau definierte Länge einer von dem Doppelpfeil thematisierten Strecke in der Realität, also den Verhältnissen, in dessen Kontext der Pfeil auftritt, steht.

Und das entweder, weil die thematisierte, also vom Doppelpfeil mitgemeinte, Strecke nicht genau zu definieren ist, oder weil nur ein Ende des Spektrums von möglichen Längen einer Strecke genau festgelegt oder festgestellt werden soll, also ein Höchst- oder Mindestabstand.


Eingereicht von Torsten Harmsen

Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
14.07.2021
Lieblingspfeile

LP 1866 - Lieblingspfeil Nr. 1866 von Hannes Kater
Schwarz auf Weiß...
Lieblingspfeil Nr. 1866
Covid-Abstandspfeil: unterbrochene Pfeilbahn

Dieser Doppelpfeil zeigt mit seiner
kleinteilig gestückelten Pfeilbahn nicht einen exakten, sondern einen unbestimmten Abstand an, der allerdings mindestens 1,5 m betragen soll. Um über diesen Mindestabstand keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, wurde mit einer relativ langen Pfeilbahn gearbeitet...






Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
05.07.2021
Lieblingspfeile

LP 1865 - Lieblingspfeil Nr. 1865 von Hannes Kater
Zwei kurze einfache Pfeile, gegenläufig eingesetzt...
Lieblingspfeil Nr. 1865
Covid-Abstandspfeil: geteilter Doppelpfeil

"BITTE zum Schutz aller Kunden &"... Mitarbeiter – aber das wurde durchgestrichen – "Abstand halten".
(Mitarbeiter brauchen keinen Schutz?)

Einer der ganz seltenen Fälle, bei dem nicht ein Doppelpfeil, sondern
zwei kurze gegenläufige Pfeile eingesetzt wurden, um auf den gewünschten Mindestabstand von "1,5m" hinzuweisen.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
04.07.2021
Lieblingspfeile

LP 1863 - Lieblingspfeil Nr. 1863 von Hannes Kater
LP 1864 - Lieblingspfeil Nr. 1864 von Hannes Kater
Zwei Aufsteller in Berlin
Die Pfeilbahnen der Corona-Abstandspfeile können sehr kurz oder ungewöhlich lang ausfallen: hier zwei Beispiele.


Lieblingspfeil Nr. 1863
Covid-Abstandspfeile: kurz

Eine
kürzere Pfeilbahn als die beim rbb habe ich bis jetzt in Berlin nicht gefunden... Ungewöhnlich ist auch der sehr enge Kreis, der die beiden Pikto-Figürchen umschließt, viel Raum, sich auszuweichen scheint es nicht zu geben.



Lieblingspfeil Nr. 1864
Covid-Abstandspfeile: lang

Eine sehr
lange Pfeilbahn – auch daran zu erkennen, in dem man sie mit der Größe von Pikto-Männchen und Pikto-Weibchen ins Verhältnis setzt – kommt hier im Corona-Doppel-Abstandspfeil zum Einsatz.

Zudem sorgt die geringe Pfeilspitzenhöhe, auch bezogen auf die Pfeilbahnstärke, auch noch dafür, dass der Doppelpfeil als lang wahrgenommen wird.

Obwohl hier ein vermeintlich größerer Abstand als im obigen Beispiel bei LP 18xx eingefordert wird, wirkt diese Variante doch entspannter, weil die grafischen Elemente nicht so eng zusammengeschoben wurden, wie oben.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
02.07.2021
Lieblingspfeile

LP 1862 - Lieblingspfeil Nr. 1862 von Hannes Kater
Mahnungen an einer Ladentür in Berlin
Lieblingspfeil Nr. 1862
Covid-Abstandspfeile: dünn

Hat schon fast etwas Vornehmes, dieser
dünne und auch lange Abstands-Doppelpfeil...


#

Lustig ist die Wirkung der hell-weißen Masken auf altweißem Grund: die scherenschitthaften Profilansichten wirken so, als hätte man ihnen die
Kinnpartie ausgestanzt.
(Und die weißen Schlaufen der Masken bilden eine dünne Konturlinie für riesige Ohren? )

Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
... Lienen war als Experte während der EM im Fernsehen aufgetreten und ich hatte deshalb ein bisschen was über ihn erzählt.

Mein Foul "mit der 25 Zentimeter langen offenen Wunde am Oberschenkel war das spektakulärste, weil man hineinsehen konnte, der Muskel lag frei. Aber es war harmlos, es waren keine Muskeln, keine Knochen in Mitleidenschaft gezogen. Es gab andere hässliche, böse Fouls: gerissene Bänder und total zerfetzte Fußgelenke."
Ewald Lienen im Interview, 2016
29.06.2021
So was wie ein Meme

Lienens Oberschenkel klafft - ein Sticke mit Meme
Lienens Oberschenkel klafft - ein Sticke mit Meme
Sticker an einer Taxirufsäule, Berlin Prenzlauer Berg
Vor dieser Taxirufsäule in Berlin, Prenzlauer Berg, stand ich neulich mit meinem Sohn – und da ich ihm kurz zuvor von DER Fußball-Verletzung schlechthin, von der schlimmen Fleischwunde des Ewald Linien erzählt* hatte, die, wenn sie heute geschähe, bestimmt ein Meme werden würde... und konnte ihm nun eines der ikonisch gewordenen Bilder als Sticker – Seidensticker als Trikot-Sponsor... wie sinnig – zeigen.

Den Lienen (damals Arminia Bielefeld) gefoult hatte Norbert Siegmann (Werder Bremen) am 14. August 1981, als er mit den Stollen seines Fußballschuhs Lienen den Oberschenkel so aufschlitzte, dass ein Hautlappen wegklappte – die Haut so aufklaffte, dass man sich fühlte, wie bei einem operativen Eingriff, bei dem die Wunde extra aufgespreizt wurde...


#

Nur noch um die 135 Taxirufsäulen gibt es in Berlin – und es werden immer weniger...



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung aus der 16. KW 2020 auf Instagram
Aus Walter Erben: Joan Miró – Mensch und Werk. Köln 1993, zitiert ab Seite 85
Der Text ist vor 1981 geschrieben worden, denn 1981 ist Erben gestorben.
Ältere Einträge ExZen:
Experimentelles Zeichnen_21_1
Experimentelles Zeichnen_21
Experimentelles Zeichnen_20
Experimentelles Zeichnen_19
Experimentelles Zeichnen_18
Experimentelles Zeichnen_17
Experimentelles Zeichnen_16
Experimentelles Zeichnen_15+
Experimentelles Zeichnen_15
Experimentelles Zeichnen_14
Experimentelles Zeichnen_13
[…]
28.06.2021
Experimentelles Zeichnen_22

Unkommentierter Textauszug:
Walter Erben hatte – irgendwann vor 1980 – die Gelegenheit, Joan Miró beim Zeichnen zu beobachten. Hier sind Auszüge aus seinem Bericht und seinen Gedanken dazu.
*


Miró holte sogleich ein Stück Kohle herbei, kniete auf dem Bogen nieder, wie ich es einmal bei einem japanischen Zeichner gesehen hatte, stützte sich mit der linken Hand auf den Rand des Bogens und begann, mit der Rechten vom oberen linken Bildrand aus einen Strich nach unten zu ziehen.

Die Linie bildete einen Weg mit mannigfaltigen Verdickungen, Krümmungen und Wendungen, als habe sie auf sich entgegenstemmende topografische Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Unten angekommen, wandte sie sich entschieden nach rechts, als wolle sie – unter Aussparung eines mächtigen Ovals – zum oberen Ausgangspunkt zurückkehren. Da jedoch riss die Linie ab, die Hand hob sich, fuhr in die linke obere Ecke zurück, um einen neuen Weg in das blinde Nichts der Fläche zu reißen, der sich schließlich in der Mitte nahe dem unteren Bildrand mit dem ersten vereinigte.

In die so gebildete Form, die einer gehörnten Erdfrucht ähnlich schien, sprang der Stift aufs neue, umschnitt mit drei Kerben ein Dreieck, das einen Kreis in Knopfform einschloss: Polyphems Auge glotzte verwundert! Vom unteren Augenlid zielte ein weiterer Strich abwärts, der […]

Sicher hatte Miró beim ersten Aufsetzen des Stiftes nicht die Absicht gehabt, einen Kopf zu zeichnen.
Doch nach der ersten Begegnung mit Stift und Papier begann ein Prozess, dessen Stationen sich aus sich selbst entwickelten. […]

Das Exempel, dass Miró mir in diesem Augenblick gab, versetzte mich in eine nicht geringe Erregung. Was hier in den wenigen Minuten geschah, war mehr als ein anekdotisches Intermezzo. Auf eine solche Weise dürften alle anderen Zeichnungen und Bildwerke Mirós ihren Anfang gefunden haben.

Man hat oftmals auf die Verwandtschaft des Miróschen Graphismus mit dem der Kinderzeichnungen hingewiesen. Hatte das Schaffen des Erwachsenen Künstlers wirklich etwas mit dem spielerischen Tun des Kindes gemeinsam? Geht man auf den Ursprung jedweder zeichnerischen Betätigung zurück, wird man zuerst an die Kritzelversuche des Kindes denken. Fühlt es sich von der Lust getrieben, die Wirkung des Materials, des Stiftes auf der Fläche und deren Widerstand zu spüren, handelt es sich um das Zerstören des reinen Nichts? Oder wird es von der Vorstellung bedrängt, eine bereits in Gedanken entworfene Form auf dem Papier nachzuvollziehen?
Welches auch immer die Gründe sein mögen, das mit den unter seiner Hand entstehenden Linien spielende Kind wird nach kurzer Zeit das Gewirr der Striche, der Bänder und Spiralen mit etwas bereits Vertrauten identifizieren, das je nach dem Temperament und der Phantasie des Kindes einem schnellen Bedeutungswandel unterworfen. Was soeben ein Elefant war, ist im nächsten Augenblick ein Haus, ein Auto oder ein Baum.

Wenn das Kind durch ein scheinbar undefiniertes Gekritzel zu solchen „Realisierungen“ gelangt, vermögen wir als Zuschauer jenes Vorganges wohl zu begreifen, wie jene hingeschriebenen Figurationen für das Kind eine Quelle variabler Suggestionen bilden und dass die Dichte und Spannung der einzelnen Linienbezüge sich in Bruchteilen von Sekunden wandeln können.
Ein Minimum an Zeichengebung erzeugt ein Maximum an Einbildung.

Verfolgen wir die Entwicklung dieser kindlicher Tätigkeit über die Zeit seines Älterwerdens hinaus, bemerken wir, dass die zeichnerischen Formen sich einer optisch kontrollierbaren „Wirklichkeit“ annähern, wobei die Fülle möglicher Suggestionen immer mehr eingeschränkt wird durch die Entschiedenheit, mit welcher das Kind der Vorstellung eines Objektes zu Leibe rückt. Wenn wir annehmen, dass die ersten Kritzelversuche des Kindes und ihre nachfolgenden Identifizierungen in einem magischen Bereich vor sich gehen, dürfen wir ebenso folgern, dass diese Magie sich auf dem Wege zur Erfassung einer konkreten Wirklichkeit mehr und mehr verflüchtigt.

Die Frühgeschichte der Malerei spiegelt unsere am kindlichen Tun beobachteten Stationen der Verwirklichung einer Bildidee, allerdings mit dem Unterschied, dass die Malerei im Verlaufe der Epochen sich nicht zu einem fixierten Ziel, dem fotografisch getreuen Abbild, wie es dem Kind auf Schritt und Tritt begegnet, hinentwickelt.

Das Dilemma, das die Anstrengungen der modernen Kunst in jedem ihrer Vertreter dokumentieren, dürfte seinen Grund in der Tatsache haben, dass es den Malern schwer fällt, nachdem die zeichnerischen Formen in einer bestimmten geschichtlichen Situation zur Nachahmung des Naturvorbildes geworden sind, es noch zu einer stärkeren Verdichtung von „Wirklichkeit“ kommen zu lassen. […] Ihr Ziel ist der Beginn, der Ursprung.
[…]
Was das Kind bei der Anlage seiner Zeichnung unbewusst erlebt, erfährt der künstlerische Mensch in der Verantwortung seines tätigen Bewusstseins. Ihm ist aufgegeben, auf jeder Stufe seiner zeichnerischen Gestaltung den Drang der sich bewegenden Hand, die Fläche des reinen Nichts mit Zeichen zu füllen, unter Kontrolle zu halten. Auch ihn drängt es, dem Kinde gleich, sich in spielerischer Willkür auf dem Papier zu ergehen, dem Schlittschuhläufer ähnlich, der mit den Kufen seiner stählernen Schuhe die jungfräuliche Fläche des zugefrorenen Sees in übermütigen Liniengebilden aufreißt.

Während die Hand des Zeichners zu jenem befreienden Tun anhebt, fühlt sie sich vom Widerstand einer anderen, größeren Kraft gehemmt. Ob er will oder nicht, mit dem Erwachen seines Impulses wird eine Reihe von Vorstellungen ausgelöst, von Signalen, Suggestionen aus einer „anderen“ Wirklichkeit, die sich seiner spielenden Hand bemächtigen.

Jenes aus tausend Quellen genährte „Andere“ erweist sich als die Ausstrahlung einer Natur, die Gesehene oder erträumte, die uns stündlich umgibt. Was der Mensch auch immer zu gestalten sich bemüht, er wird keine Linie, keine Spannung zwischen verschiedenartigen Strichfolgen und -Systemen erzeugen können, die nicht, wenn auch in verwandeltem Sinne, die Ausstrahlungen jener Natur zum Ausdruck bringen.

Wenn der Zeichner versucht, parallele Linien zu meiden, symmetrische Gebilde zu asymmetrischen werden zu lassen, wenn er es in den Fingern verspürt, dass auf einen geraden Linienzug ein gekrümmter zu folgen hat, wenn jede Bewegung notwendigerweise sogleich ihre Umkehrung erfordert – wie die musikalische Phrase ihr Spiegelbild –, so tut er dieses stets und allein unter dem Diktat einer Natur, deren Geschöpf er bleibt, sosehr er es vielleicht auch leugnen möchte. Selbst der sogenannte „abstrakte“ Maler wird nicht darauf verzichten können, die Gesetze, die die Grammatik der künstlerischen Gestaltung ihm auferlegt, anzuerkennen. Wie sehr er sich auch dagegen wehren mag, die Natur findet immer wieder einen Weg in das Bild und damit zu ihrem Recht.

Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
27.06.2021
Lieblingspfeile

LP 1861 - Lieblingspfeil Nr. 1861 von Hannes Kater
LP 1861 - Lieblingspfeil Nr. 1861 von Hannes Kater
Im Bau befindlicher kleiner Fitness-Parcour, Lobetal (bei Berlin)
Lieblingspfeil Nr. 1861
Sich verzehrende Pfeile

Die Grafik mit den trainierenden Pikto-Männchen und den verquälten Pfeilen ist sowieso schon
bizarr – aber wie dann einer dieser irrwitzigen Pfeile ungewollt auf eine Befestigungsschraube zeigt, deren Durchmesser denen der Pikto-Männchen-Köpfe so ähnlich ist, dass ist schon ziemlich toll...

Die nicht spiegelsymmetrischen Pfeilspitzen der Pfeile, die zudem, wie auch die Pfeilbahnen, so wirken, als seien sie mit einer
Morph-Funktion in einem Bildbearbeitungsprogramm verzerrt worden, haben eine geringe Zeigekraft, illustrieren allerdings gut die Richtungen von zittrig-erschöpft ausgeführten Bewegungen.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
26.06.2021
Lieblingspfeile

LP 1860 - Lieblingspfeil Nr. 1860 von Hannes Kater
Gleich noch ein Beispiel für den Einsatz von 4 Piktogrammfigürchen, um die Anstandsregeln zu verdeutlichen
Lieblingspfeil Nr. 1860
Covid-Abstandspfeile

Im Gegensatz zu LP 1859 sieht man hier die
vier Pikto-Männchen von der Seite Schlange stehen... nicht nur ist der Einsatz von gleich vier Pikto-Wesen zu Verdeutlichung der Corona-Abstände eher selten, auch die Seitenansicht ist eher ungewöhnlich.
Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
24.06.2021
Lieblingspfeile

LP 1859 - Lieblingspfeil Nr. 1859 (Detail) von Hannes Kater
LP 1859 - Lieblingspfeil Nr. 1859 von Hannes Kater
Selten: Einsatz von gleich 4 Piktogrammfigürchen, um die Anstandsregeln zu verdeutlichen
Lieblingspfeil Nr. 1859
Covid-Abstandspfeile

Die Schutzhülle, in der der Hinweiszettel an der Außenwand des Imbiss befestigt wurde, deutet auf einen gewissen Pragmatismus der Bereiber... trotzdem kommen hier schon
fast überschwänglich viele Piktogramm-Figürchen zum Einsatz, um die gewünschten Abstände der Kunden in der Warteschlange anzuzeigen.

Eben diese Warteschlange ist vielleicht auch einer der Gründe für den
Einsatz von 4 Platzhaltern: es gibt da eigentlich nie eine, ich habe an dem Imbiss, an dem ich regelmäßig vorbei komme, noch nie eine gesehen... Der Laden hat, auch nach einem Betreiberwechsel, keinen guten Ruf, man sieht am Spieß und den vorbereiteten Zutaten, dass es bestenfalls mittelmäßig schmecken wird: ich habe da in über 15 Jahren nur einmal was gekauft.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
22.06.2021
Lieblingspfeile

LP 1858 - Lieblingspfeil Nr. 1858 von Hannes Kater
LP 1858 - Lieblingspfeil Nr. 1858 von Hannes Kater
Wild plakatierte Werbung an einem Verteilerkasten, Berlin Prenzlauer Berg
Lieblingspfeil Nr. 1858
7 reduzierte Dreieckspfeile in Reihe

Fast
schon Ornament: die 7 reduzierten Dreieckspfeile in Reihe, die auf ein Flugzeug-Zeichen hinweisen... wobei: um's Fliegen scheint es mir hier nicht in erster Linie zu gehen, sondern eher um " schnellen Service", flugzeugschnell.



Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
21.06.2021
Lieblingspfeile

LP 1857 - Lieblingspfeil Nr. 1857 von Hannes Kater
LP 1857 - Lieblingspfeil Nr. 1857 von Hannes Kater
Berlin Prenzlauer Berg
Lieblingspfeil Nr. 1857
Pfeil mit schwieriger Pfeilbahn

Oft habe ich hier unterschiedliche Pfeilspitzenformen vorgestellt – und untersucht, inwieweit die Pfeilspitzengestaltung Einfluss auf die Zeigekraft der Pfeile nimmt... hier nun ein Beispiel dafür, wie entscheidend eine
unklare Pfeilbahn-Form die Zeigewirkung eines Pfeils verschlechtern kann.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
Weitere Realerere Fälle:
Realerer Fall_34
Realerer Fall_33
Realerer Fall_32
Realerer Fall_31
Realerer Fall_30
Realerer Fall_29
Realerer Fall_28
Realerer Fall_27
Realerer Fall_26
Realerer Fall_25
Realerer Fall_24
Realerer Fall_23
[…]
20.06.2021
Realerer Fall_35

Realerer Fall_035 - von Hannes Kater 2021
Blick in ein Schaufenster in Berlin, Weißensee
Eine leere Umverpackung für eine Kiffer-Bong (?) in einem Schaufenster eines Kiosks?

Die
Farbgebung der Packung mit den Hanfblättern setzt sich, als sei es geplant, in der Spiegelung der gegenüberliegenden Hausfassade im Ladenfenster fort... und der auf- und hochgeklappte Teil der Packung wirkt sehr phallisch, obwohl auch er eine Spiegelachse hat.


Hannes Kater – Detail einer Tageszeichnung auf Instagram, 2021
19.06.2021
Lieblingspfeile

LP 1856 - Lieblingspfeil Nr. 1856 von Hannes Kater
Blick in ein Schaufenster in Berlin, Prenzlauer Berg
Lieblingspfeil Nr. 1856
Covid-Abstandspfeil

Eines der ganz wenigen Beispiele, wo zu Anzeigen des erwünschten Covid-Abstands
kein Doppelpfeil eingesetzt wird.





spacer
Pfeil runter 18. Juni 2021
spacer spacer spacer spacer spacer spacer

hoch Zum Seitenanfang



[ Home | Zeichnungsgenerator | Aktuell | Zeichnungen | Projekte | Texte | Service ]
[ Datenschutzerklärung | Impressum | Mail an Hannes Kater ]